Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben – aber dem Tag mehr Leben

Aktueller Seitenbaum

Vita

Wenn ich mich mit 3 Worten beschreiben müsste würde ich sagen ich bin hochsensibel, kreativ-empathisch und unperfekt, (ich weiß, es sind eigentlich vier Worte :-) ...

 

Hochsensibel bin ich wohl schon von Kind an. Damals war noch nicht bekannt was Hochsensibilität eigentlich ist, erst seit wenigen Jahren spricht man von Hochsensibilität und was einen Menschen zu einem hochsensiblen Menschen macht. Hochsensible spüren vieles viel intensiver als „normalsensible“ Menschen. Sie nehmen Gerüche, Farben, Atmosphären, Stimmungen, Schwingungen, Gefühle, Geräusche etc. viel intensiver wahr. Viele Hochsensible fühlen sich durch die vielen intensiven Eindrücke überfordert - bis sie gelernt haben damit umzugehen. Für mich ist Hochsensibilität ein Geschenk, ich kann so vieles wahrnehmen, was anderen verborgen bleibt, habe einen großen inneren Reichtum an Ideen, die ich in meiner Kreativität ausleben kann und kann mein Gegenüber empathisch spüren, was mir besonders beim therapeutischen Arbeiten zu Gute kommt.

 

Unperfekt sein ist für mich eine Eigenschaft, die ich - je älter ich werde (und ich bin immerhin schon 3-fache Oma :-) - immer mehr an mir und meinem Mitmenschen schätze. In unserer westlichen Leistungsgesellschaft sind wir heute so sehr auf Perfektion und auf "schneller, höher, weiter" getrimmt, dass ich es als eine Wohltat empfinde, einfach nur Sein zu dürfen. Mit dem Leben mitschwingen, mit all seinen Auf´s und Ab´s. Seine Gefühle fühlen und seine Bedürfnisse spüren. Das fühlt sich für mich lebendig an. Und in diesem Hin-und Herschwingen kann eine kreative Balance entstehen. Viele Menschen leben heute nicht mehr in ihrer kreativen Balance. Sie fühlen sich getrieben, getresst und überfordert. Wenn Sie das Gefühl haben, dass diese Balance in Ihrem Leben nicht mehr vorhanden ist sprechen Sie mich an. Gerne unterstütze ich Sie dabei, wieder in Ihre kreative Balance zu kommen...

 

Geboren bin ich in Baden-Württemberg an einem Freitag, dem 14.. Im Alter von 6 Jahren wurde ich Rheinländerin : - ). Ich habe als Kind schon über vieles nachgedacht und mich z.B. gewundert, was ich denn in diesem Körper mache, hatte ich doch noch eine vage Erinnerung daran, dass ich vorher woanders war...


Ich liebte den großen Garten meiner Oma mit wunderschönen Blumen, Obstbäumen, Gemüse und Kräutern; ein Selbstversorgergarten, der die ganze Familie ernährte. Ich war viel draussen und hatte einen natürlichen Bewegungsdrang. Noch heute ist die Natur für mich ein Kraftort, wo ich meine Reserven wieder auftanken kann...


Mit meinem feinen Sinn für Farben habe ich immer schon gerne und viel gemalt. Zahlen und Buchstaben hatten in meiner Vorstellung Farben - heute weiß ich dass man das Synästhesie nennt. Als Schülerin habe ich mit Portraitskizzen meiner Mitschüler mein Taschengeld aufgebessert. Später habe ich viele detailreiche Darstellungen meiner Umgebung, Gesichter und Stimmungen gemalt, um für mich schwierige Situationen malerisch zu verarbeiten. Das sehe ich heute als Vorstufe zur Kunsttherapie...


Während des Nestbaus und Aufzucht zweier wunderbarer Mädchen habe ich meinen Wissensdurst mit dem Studium von Malerei, Kunstgeschichte und Grafikdesign gestillt. Nebenbei habe ich als freischaffende Künstlerin im Auftrag vorwiegend Portraits gemalt.


Nach dem Designstudium war ich viele Jahre freiberuflich als Designerin für verschiedene Firmen tätig. Ich habe es geliebt die unterschiedlichsten Dinge zu gestalten, doch auf der menschlichen Ebene hat mir oft was gefehlt. Auch meine Liebe zur Malerei hat mich nie ganz losgelassen und so habe ich im Laufe der Jahre meine Bilder in zahlreichen Ausstellungen gezeigt. Bei meinen 7 Ausstellungen auf den Blumenschiffen der Landesgartenschau in Leverkusen 2005 wurde ich von vielen Besuchern nach Unterricht gefragt. So gründete ich im Anschluß daran meine eigene Malschule in Leverkusen. Dort habe ich Malerei, Zeichnen, etc. nach eigenen Konzepten unterrichtet.


Mit meinen feinen Antennen spürte ich oft dass meine "Schüler" noch andere Anliegen hatten als nur zu malen. Ich wurde mehrfach nach therapeutischem Malen gefragt. Unzufrieden mit meinem Designberuf, wo ich den ganzen Tag über am Rechner saß und kaum mit Menschen zu tun hatte, begann ich meine erste kunsttherapeutische Ausbildung. Nun konnte ich im Altenheim mit Senioren arbeiten. Eine sehr erfüllende Tätigkeit, die ich mir als Designerin so nicht gegönnt hätte. Eigenverantwortlich konnte ich eine wöchentlich stattfindende kunsttherapeutische „Malstunde“ gestalten und erleben, wie anregend und positiv Kunsttherapie auf die Bewohner wirkte. Durch die Kunsttherapie bekam ihr dasein wieder mehr Sinn...

 

Daneben begann ich erste kunsttherapeutische Workshops mit verschiedenen Personengruppen zu leiten...

 

In der Kunsttherapie kann ich meine beiden Leidenschaften, die Kunst und die Arbeit mit Menschen in idealer Weise miteinander verbinden. Das war für mich der "missing link", nach dem ich lange gesucht hatte. Bei meiner therapeutischen Arbeit schwinge ich mich auf mein Gegenüber ein. Wertschätzend, ohne zu BE-werten begleite ich Sie einfühlsam auf Augenhöhe. Alles darf sein was ist. Und es darf sich verändern. Bis es sich für Sie stimmig anfühlt. Dabei ist mir ein ganzheitlicher Ansatz wichtig. Für mich gehört bei einer therapeutischen Begleitung viel mehr dazu als nur das Auflösen von beispielsweise unliebsamen Verhaltensweisen oder die Behandlung von einzelnen Erkrankungen. Das fängt an bei den eigenen Gedanken, der Umgebung, Ernährung, die gesamte Lebenssituation, Spiritualität usw...


Als kreativer Geist mit 1000 Ideen im Kopf habe ich eine meiner Lieblingsbeschäftigungen - die Beschäftigung mit meinem eigenen Körperbild - für andere Frauen in meinen kunsttherapeutischen „Nana-Workshops“ erlebbar gemacht. Hierbei können Frauen, die an Übergewicht oder Adipositas leiden, sowie Frauen mit Lip/Lymphödem spüren, wie wohltuend Kunsttherapie bei der Verbesserung von Körperakzeptanz und Körperwahrnehmung ist. Sie können durch die Gestaltung der runden "Nanas" ihre Körperakzeptanz verbessern. Die Akzeptanz dessen was ist ist der erste Schritt etwas zu verändern. Der zweite Schritt ist aus dem "Mangel" etwas Positives zu gestalten. Von einer Teilnehmerin bekam ich danach die Rückmeldung sie konnte nur mit Ernährungsumstellung in einem Jahr 10 Kilo abnehmen. Davor hatte sie immer geglaubt das ginge bei dieser Erkrankung nicht. In einem anderen kunsttherapeutischen Nana-Workshop mit Frauen, die an Adipositas litten, hat eine meiner Teilnehmerinnen durch ihre veränderte Körperwahrnehmung nach dem Workshop in einem Jahr 23 Kilo abgenommen. Weitere Frauen haben erst dadurch gelernt sich und ihren Körper besser zu spüren. Eine Frau in meinem Nana/Nano Workshop hat mir danach gesagt, dieser Workshop habe ihr Leben verändert. Das sind tolle Ergebnisse finde ich. Das Konzept der "Nana-Workshops" habe ich inzwischen weiter entwickelt, so dass nun auch Männer mit Übergewicht und Körperakzeptanzschwierigkeiten, sowie Menschen, mit anderen körperlichen Beeinträchtigungen, oder Menschen, die einfach ihren Körper mehr spüren möchten, an meinen "Nana und Nano-Workshops" teilnehmen können.

 

 

Wer es noch genauer wissen möchte, hier noch weitere Details:

 

15 Jahre Künstlerische Ausbildung:

- Studium Grafikdesign/Visuelle Kommunikation FH Düsseldorf . Diplom-Designerin

- Malerei an der Europäischen Kunstakademie Trier

- Kunstgeschichte am Institut der Fernuniversität Tübingen

- Ausbildung bei verschiedenen Künstlern

- Zahlreiche Seminare und Fortbildungen im künstlerischen und berufswirtschaftlichen Bereich

 

5 1/2 Jahre Therapeutische Ausbildung:

- Studium der Kunst- und Gestaltungstherapie am IKT München bei Prof. Dr. G. Schottenloher

 (tiefenpsychologisch fundierte Kunsttherapie) . Kunsttherapeutin

- Kunsttherapie Basics (leiborientierte Kunsttherapie) . Zukunftswerkstatt Duisburg

- Fachtherapeutische Ausbildung für Essstörungen (leiborientierte Kunsttherapie) . Zukunftswerkstatt Duisburg

- Heilpraktikerin (Psychotherapie) . Gesundheitsamt Köln

- Gesprächspsychotherapie nach Rogers (Thalamus, Essen)

 

- Therapeutische Praktika:

- Fachklinik Heiligenfeld . Bad Kissingen (Psychosomatik)

- Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach EVK (Psychiatrie)

- Tagesklinik Pionierstrasse Köln, Klinik und Ambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

 

Weitere Aus- und Weiterbildungen:

- Schlankness ("Gedankenumprogrammierung" für ein schlankeres Leben)

 

Arbeitsgebiete:

- Kunsttherapeutische Workshops:

• Mehrere "Nana-Workshops" in der Selbsthilfegruppe Lip/Lymphödem

• "Nana-Workshop" im Verein gegen sexualisierte Gewalt

• Kunsttherapeutischer Workshop in der Beratungsstelle für Krebsbetroffene help e.V. ...

• "Nana-Workshop" mit einer Frauengruppe mit Adipositas

• "Nana/Nano Intensivworkshop" für Menschen mit Übergewicht und Körperakzeptanzschwierigkeiten

 

• Einzeltherapie für Kinder und Erwachsene

• ADS im Kindesalter

 

• Design

• Malerei

 

Ausstellungen:

Seit 1987 Ausstellungstätigkeit in über 50 Einzelausstellungen,

7 Ausstellungen auf der Landesgartenschau Leverkusen 2005 auf den Blumenschiffen.

2010 erste Museumsausstellung im Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer in Leverkusen.