Man kann dem Leben nicht mehr Tage geben – aber dem Tag mehr Leben

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Vita

Wenn ich mich mit 3 Worten beschreiben müsste würde ich sagen ich bin hochsensibel, kraftvoll und unperfekt...


Wie ich dazu komme? Hochsensibel bin ich wohl schon von Kind an. Damals war noch nicht bekannt was Hochsensibilität eigentlich ist, erst seit wenigen Jahren spricht man von Hochsensibilität und was einen Menschen zu einem hochsensiblen Menschen macht. Hochsensible spüren vieles viel intensiver als „normalsensible“ Menschen. Sie nehmen Gerüche, Farben, Atmosphären, Stimmungen, Schwingungen, Gefühle, Geräusche etc. viel intensiver wahr. Viele Hochsensible fühlen sich durch die vielen intensiven Eindrücke überfordert - bis sie gelernt haben damit umzugehen. Für mich ist Hochsensibilität ein Geschenk, ich kann so vieles wahrnehmen, habe einen großen inneren Reichtum an Ideen und Gefühlen und kann mein Gegenüber empathisch spüren, was mir besonders im therapeutischen Arbeiten zu Gute kommt.


Hochsensibel und kraftvoll - wie passt das zusammen? Für mich passt das sogar sehr gut zusammen. Zur kraftvollen Powerfrau wurde ich wahrscheinlich als ich zu einer Zeit, wo es noch nicht so üblich war, mit 2 Kindern studiert habe. Tagsüber ging ich zur Hochschule, nachmittags und abends habe ich mich um die Familie gekümmert und nachts habe ich gelernt und für mein Studium gearbeitet. Als Coach kann ich heute diese Zielstrebigkeit und innere Kraft an meine Klienten weitergeben...


Unperfekt sein ist für mich eine Eigenschaft, die ich - je älter ich werde ( und ich bin immerhin schon 3-fache Oma :-)  - immer mehr an mir schätze. Schon als junge Frau bin ich aus den Konventionen ausgebrochen und habe mich aus einer für mich unaushaltbaren Situation selber gerettet und erst mal eine Familie gegründet, auch aus heutiger Sicht war das eine weise Entscheidung und das Beste was mir passieren konnte...


Geboren bin ich in Baden-Württemberg an einem Freitag, dem 14.. Im Alter von 6 Jahren wurde ich Rheinländerin : - ). Ich habe als Kind schon über vieles nachgedacht und mich z.B. gewundert, was ich denn in diesem Körper mache, hatte ich doch noch eine vage Erinnerung daran, dass ich vorher woanders war...


Ich liebte den großen Garten meiner Oma im badischen mit wunderschönen Blumen, vielen Obstbäumen, Gemüse und Salaten, ein Selbstversorgergarten, der die ganze Familie ernährt hat. Ich war viel draussen und hatte einen natürlichen Bewegungsdrang. Noch heute ist die Natur für mich ein Kraftort, wo ich meine Reserven wieder auftanken kann...


Mit meinem feinen Sinn für Farben habe ich gerne und viel gemalt. Zahlen und Buchstaben hatten in meiner Vorstellung bunte Farben - heute weiß ich dass man das Synästhesie nennt. Als ich älter wurde habe ich detailreiche Darstellungen meiner Umgebung, Gesichter und Stimmungen gemalt, um für mich schwierige Situationen malerisch zu verarbeiten. Das sehe ich heute als Vorstufe zur Kunsttherapie...


Während des Nestbaus und Aufzucht zweier wunderbarer Mädchen habe ich meinen Wissensdurst mit dem Studium von Malerei, Kunstgeschichte und Grafikdesign gestillt. Nebenbei habe ich als freischaffende Künstlerin im Auftrag vorwiegend Portraits gemalt.


Nach dem Designstudium war ich viele Jahre als Designerin tätig. Die Liebe zur Malerei hat mich jedoch nie ganz losgelassen und ich habe im Laufe der Jahre meine Bilder in vielen Ausstellungen gezeigt. Bei meinen 7 Ausstellungen auf den Blumenschiffen der Landesgartenschau in Leverkusen 2005 wurde ich von vielen nach Unterricht gefragt. So gründete ich im Anschluß daran meine eigene Malschule in Leverkusen. Dort habe ich Malerei, Zeichnen, etc. nach eigenen Konzepten unterrichtet.


Mit meinen feinen Antennen spürte ich oft dass meine "Schüler" noch andere Anliegen hatten als nur zu malen. Ich wurde mehrfach nach therapeutischem Malen gefragt. Unzufrieden mit meinem Designberuf, wo ich den ganzen Tag über am Rechner saß und kaum mit Menschen zu tun hatte, begann ich meine erste kunsttherapeutische Ausbildung. Nun konnte ich endlich im Altenheim mit Senioren arbeiten, eine sehr erfüllende Tätigkeit, die ich mir als Designerin so nicht gegönnt hätte. Eigenverantwortlich konnte ich eine wöchentlich stattfindende kunsttherapeutische „Malstunde“ gestalten und erleben, wie anregend und positiv Kunsttherapie auf die Bewohner wirkte. Durch die Kunsttherapie wurden sie wieder richtig lebendig...


Als kreativer Geist mit 1000 Ideen im Kopf habe ich eine meiner Lieblingsbeschäftigungen - die Beschäftigung mit meinem eigenen Körperbild - für andere Frauen in meinen kunsttherapeutischen „Nana-Workshops“ erlebbar gemacht. Hierbei konnten Frauen, die an Adipositas litten, sowie Frauen mit Lip/Lymphödem spüren, wie wohltuend Kunsttherapie bei der Verbesserung von Körperakzeptanz und Körperwahrnehmung ist.


Bei meiner therapeutischen Arbeit interessiert mich vor allem der ganzheitliche Ansatz. Für mich gehört bei einer Begleitung viel mehr dazu als nur das Auflösen von beispielsweise unliebsamen Verhaltensweisen oder die Behandlung von einzelnen Erkrankungen. Alles was ist wirkt. Das fängt an bei den eigenen Gedanken, Umgebung, Ernährung, die gesamte Lebenssituation, Spiritualität usw...


Auf meinem Weg zur Therapeutin habe ich viel an Selbsterfahrung, Eigentherapie und Lehrtherapie gemacht. So habe ich selber vieles überwunden, was andere Menschen krank macht. Ich weiß aus eigenem Erleben wie es sich anfühlt zu viel gearbeitet zu haben, ausgebrannt zu sein, weiß wie es ist, wenn plötzlich Dinge aus der Kindheit hochkommen, obwohl man doch heute ein schönes Leben hat, weiß wie es ist wenn man sich leer fühlt und zu viele Ängste hat. Ich habe gelernt meinen Körper zu akzeptieren wie er ist (und dafür habe ich echt lange gebraucht :-), habe gelernt für mich selbst zu sorgen und weiß, wie ich mich schützen kann wenn es mir als hochsensibler Mensch zuviel wird... deshalb kann ich meine Klienten heute auch so gut auf ihrem Weg begleiten...

 

Wer es gerne noch genauer wissen möchte was mich qualifiziert, hier noch weitere Details:

 

Künstlerische Ausbildung:

- Studium Grafikdesign/Visuelle Kommunikation FH Düsseldorf . Diplom-Designerin

- Malerei an der Europäischen Kunstakademie Trier

- Kunstgeschichte am Institut der Fernuniversität Tübingen

- Ausbildung bei verschiedenen Künstlern

- Zahlreiche Seminare und Fortbildungen im künstlerischen und berufswirtschaftlichen Bereich

 

Therapeutische Ausbildung:

- Studium der Kunst- und Gestaltungstherapie (i. A.) am IKT München bei Prof. Dr. G. Schottenloher

 (analytische und tiefenpsychologische Kunsttherapie)

- Kunsttherapie Basics (leiborientierte Kunsttherapie) . Zukunftswerkstatt Duisburg

- Fachtherapeutische Ausbildung für Essstörungen (leiborientierte Kunsttherapie) . Zukunftswerkstatt Duisburg

- Heilpraktikerin (Psychotherapie) . Gesundheitsamt Köln

- Gesprächspsychotherapie nach Rogers (Thalamus, Essen)

 

- Therapeutische Praktika:

- Fachklinik Heiligenfeld . Bad Kissingen (Psychosomatik)

- Evangelisches Krankenhaus Bergisch Gladbach EVK (Psychiatrie)

- Tagesklinik Pionierstrasse Köln, Klinik und Ambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

 

Weitere Aus- und Weiterbildungen:

- HerzBauchWerkerin i.A. (ein Programm zum besseren Umgang mit Hochsensibilität)

- Schlankness ("Gedankenumprogrammierung" für ein schlankeres Leben)

 

- Kunsttherapeutische Workshops:

• Mehrere Nana-Workshops in der Selbsthilfegruppe Lip/Lymphödem

• Nana-Workshop im Verein gegen sexualisierte Gewalt

• Kunsttherapeutischer Workshop in der Beratungsstelle für Krebsbetroffene help e.V. ...

• Nana-Workshop mit einer Frauengruppe mit Adipositas

 

Ausstellungen:

Seit 1987 rege Ausstellungstätigkeit in über 50 Einzelausstellungen,

7 Ausstellungen auf der Landesgartenschau Leverkusen 2005 auf den Blumenschiffen.

2010 erste Museumsausstellung im Industriemuseum Freudenthaler Sensenhammer in Leverkusen.